Im Raum mit Gabriel Knapp: Verkehrswende, Hitze, Barrierefreiheit - Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Gabriel Knapp von EIT Urban Mobility über die Herausforderungen und Chancen der urbanen Mobilitätswende. Wir diskutieren, warum Städte wie Paris und Barcelona vormachen, wie Wandel gelingt – und weshalb gute Ideen oft an politischen Hürden oder Bequemlichkeit scheitern.

Gemeinsam tauchen wir ein in die sozialen und ökologischen Dimensionen nachhaltiger Mobilität, sprechen über Klimaanpassung, Barrierefreiheit und die Macht von Daten. Gabriel teilt seine persönlichen Eindrücke, was uns in Deutschland noch bremst und wie wir als Gesellschaft ins Handeln kommen können.

Komm zu uns in den Raum und lass dich inspirieren, Mobilität neu zu denken!

EIT Urban Mobility

https://www.eiturbanmobility.eu/

European Institute of Innovation and Technology (EIT)

https://eit.europa.eu/

Nimms Rad Podcast mit Gabriel:

https://open.spotify.com/episode/315HbLE6vp42l29rjWNdmF?si=ZIl6T1EzTcKlbuUkQ1gDig

Gabriels Linkedin: https://www.linkedin.com/in/gabriel-knapp-74076b137/

Transkript anzeigen

00:00:06: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge im Raum.

00:00:11: Heute befinde ich mich im Raum mit Gabriel Knapp, er ist Communications & Events Manager bei EIT Urban Mobility.

00:00:21: EIT urban mobility ist eine Initiative des European Institute of Innovation and Technology, einer eigenständigen Einrichtung der EU und heute Europas größtes Netzwerk für obane Mobilität.

00:00:35: Was das IIT genau ist und wie es arbeitet, hat Gabriel aber bereits ausführlich in einem anderen Podcast erklärt.

00:00:42: Den findet ihr an den Show Notes.

00:00:44: Mit mir hat er heute ausführlig über Urbane Mobilität an sich und die Mobilitätswende gesprochen.

00:00:50: Welche Herausforderungen es dabei gibt?

00:00:52: Insbesondere natürlich mit Blick auf Nachhaltigkeit und soziale Dimensionen.

00:00:58: Gabriel und ich kennen uns schon sehr, sehr lange.

00:01:01: Daher hat es mich umso mehr gefreut als er nach meinem Podcast Release mich kontaktiert hat und gesagt hat hey Leonie!

00:01:09: Ich könnte ein Thema haben das ist sehr relevant für die Zukunft und auch interessant sein könnte.

00:01:24: Gabriel, in welchem Raum findest du dich denn gerade?

00:01:33: Ich sitze bei mir im Homeoffice.

00:01:36: Im schönen München, den Sommerstein zum Fenster rein und habe mir heute mal die Ruhe zu Hause gegönnt um uns den Lärm des Bewusstes für die Aufnahme im Hintergrund zu haben.

00:01:51: Ja, es ist auf jeden Fall sehr gut.

00:01:53: Wir haben ja gerade schon zu einstiegsten bisschen Sound, Mikrofonen, Lautsprecher und so weiter Schwierigkeiten gehabt.

00:01:59: Ich glaube da kam das sehr praktisch, dass du im Homeoffice warst.

00:02:03: Und mir das in Ruhe klären konnten.

00:02:05: Perfekt!

00:02:06: Ich würde dir direkt zu Einstieg einmal einfach so das Wort übergeben.

00:02:13: wir sprechen heute ja über deinen Herzensthema wo du Rando auch arbeitest Arbeitszeit verbringst, mit ist Urbane Mobilität.

00:02:23: Und es gibt einmal zum Hintergrund ... Ich hab mir den Podcast angehört.

00:02:28: du warst ja schon mal Gast in einem Podcast bei NIMSRAD.

00:02:32: Eure Struktur du arbeitest beim IIT.

00:02:35: vielleicht kannst du kurz und knapp erklären wer ihr seid was ihr macht.

00:02:39: In dem anderen Podcast für jeden denen das interessiert geht Gabriel tatsächlich sehr intensiv auf die Arbeitsstruktur, wie ihr aufgebaut seid.

00:02:49: Was so eure verschiedenen Arme sind und Projektarten?

00:02:52: Und wir finanziert wird uns so ein.

00:02:54: Wen das sehr interessiert hört am besten da rein.

00:02:56: Da geht er direkt intensiver darauf ein.

00:02:59: und heute sprechen wir viel mehr tatsächlich über das Thema würde ich sagen von urbaner Mobilität und was das für uns bedeutet und unsere Zukunft und was für Probleme wieder vielleicht auch haben und Lösungen genau.

00:03:11: aber hier einmal das Wort an dich Nimm uns einmal kurz ein bisschen mit vielleicht in deine Arbeit und deine Arbeit, Giba.

00:03:18: Genau.

00:03:19: Kurz und knapp ist es einfach eine Organisation die von der Europäischen Kommission im Jahr zwei Tausend neunzehnte Leben gerufen wurde also unsere IT Mobility Sparte sozusagen konkret.

00:03:33: Wir werden teilweise noch von der europäischen Kommision finanziert das heißt wir bekommen Fördergelde aus diesem Horizon Europe-Fall der praktisch für Innovation in Europa zur Verfügung steht und die leiten wir dann in urbanen Mobilitätsprojekte Hinstätten weiter.

00:03:53: Ganz grob gesagt, genau wie du schon gesagt hast ich gehe im Nimsrad Podcast sehr ins Detail aber einfach auf die Europäische Kommission als Ja, Mutterorganisation sozusagen darüber und wir haben noch verschiedene Brüder- und Schwesterorganisationen die sich dann mit dem Thema Ernährung, Herstellung, Gesundheit im allgemeinen Kultur usw.

00:04:19: auseinandersetzen.

00:04:19: Wir fokussieren uns eben auf die städtische urbane Mobilität.

00:04:25: Okay Dankeschön.

00:04:26: Städtisch und Urbane Mobilitet.

00:04:28: das wäre einmal so.

00:04:28: eine kleine Klarstellungsfrage glaube ich für den Anfang für mich.

00:04:33: Wir kommen ja weiter aus der gleichen Stadt, Tätnang.

00:04:37: Es ist zwanzigtausend Einwohner und ich habe geschaut – ich dachte es sind weniger, es sind inzwischen mehr geworden – ist ja per Definition eine Stadt.

00:04:45: aber ab wann ist jetzt so für eure Arbeit wenn wir über Urbane Mobilität in Städten oder im urbanen Raum sprechen?

00:04:52: Ich sag mal am welchen Level mäßt ihr das, ab wann zählt das in eurer Arbeit dran?

00:04:58: wo arbeitet ihr konkret?

00:05:01: Also wir ja schon auch so ein bisschen nach den Strukturen, die schon vorhanden sind bzw.

00:05:06: nach Knotenpunkten wo sich einfach viele Menschen bewegen.

00:05:14: zum Beispiel hatten wir auch schon meinen Projekt in Lindau was ja nicht weit weg von uns ist.

00:05:19: hier haben meines Wissens um die Fünfzigtausend Einwohner das heißt ich würde mal sagen es geht so ab Wenn auch kleinere Kommunen oder Städte Anliegen haben, haben wir da verschiedene Programme wo wir dann kleinere Gemeinden auf und mit aufnehmen können.

00:05:47: Aber generell ist es natürlich so S-Bahn, U-Bahnen, Straßenbahnnetze sind jetzt in kleineren Städten weniger vorhanden und unsere Lösungen konzentrieren sich schon auch sehr viel auf den ÖPNV.

00:06:00: Das heißt nur mit Bussen gerade im ländlichen Raum oder auch in Städtchen wie jetzt Lindau oder auch Ravensburg um jetzt mal bei uns im Dunstkreis sozusagen zu bleiben.

00:06:11: Genau da schränkt es uns einfach ein bisschen ein.

00:06:13: und dann gerade hier in München Berlin, Hamburg natürlich die ganzen größeren Städte in Deutschland aber natürlich auch in Europa sind einfach viel mehr Möglichkeiten um Innovationen einerseits zu testen und dann auch in den Markt einzuführen.

00:06:29: Okay verstehe das heißt aber tatsächlich ihr setzt ja kleiner an als ich dachte.

00:06:35: also ich hätte jetzt gedacht dass für eine Stadt in euren Sinne vielleicht sogar eine trammende Straßenbahnropf voraussetzt, sage ich mal in dem Sinne.

00:06:46: Aber es ist auf jeden Fall spannend wenn ihr auch schon ein Linder- und Projekt gemacht habt.

00:06:50: Magst du uns einmal?

00:06:52: Ich glaube tatsächlich erweitert das jetzt so ein bisschen den Horizont.

00:06:55: Meine Frage wäre aus ein bisschen gewesen sind denn viele Lösungsansätze übertragbar oder ist es tatsächlich in diesem Bereich die Herausforderungen von urbaner Mobilität nicht sehr individuell für jede Stadt?

00:07:07: Ich glaube, dadurch dass ihr jetzt in so verschiedenen Größen auch unterwegs seid von Städten beantwortet ist schon ein bisschen die Frage.

00:07:13: Es ist wahrscheinlich sehr individuell und nicht alles übertragbar von Berlin nach Lindau aber kannst du vielleicht mal kurz und knapp versuchen uns die drei schwierigsten Herausforderungen, die es so in der urban Mobilität gibt auf zu skizzieren.

00:07:31: Also was sind dann so die größten drei Pain Points, wenn wir gerade auch im Hinblick auf die Zukunft sprechen für euch?

00:07:38: Also erst mal noch kurz zur Übertragbarkeit.

00:07:42: Wir arbeiten oder wir versuchen immer in unseren Projekten eine gewisse Übertagbarkeit oder Skalierbarkeit vor allem auch zu haben, dass wir nicht eine Lösung entwickeln, die da nur auf diese eine bestimmte Stadt und das spezifische Verkehrsnetz dort passt sondern Natürlich dem Unternehmen zuliebe, am Ende eine Marktfähigkeit herzustellen.

00:08:06: Dass dann die Lösungen eben wie du sagst nicht nur in Lindau sondern auch zum Beispiel auf Bussysteme in Berlin angewendet werden könnte.

00:08:16: Wir sind immer noch im ersten Schritt also in der Pilotphase sozusagen der Projekte aktiv.

00:08:23: das heißt die große Skaliung da sind wir dann raus.

00:08:26: aber Ja, es ist auf jeden Fall ein Anliegen nicht nur einzelne individuelle Probleme mit einer individuellen Lösung anzugehen sondern wirklich diese Übertragbarkeit zu haben.

00:08:38: Weil viele Städte haben ähnliche Probleme.

00:08:40: wenn man ja gerade mal sagt okay Thema Fläche in Deutschland ob das jetzt die Insel Lindau ist wo die Fläche begrenzt ist oder in Berlin Die Fläche, wo man jetzt sagt okay das Teppel rüber fällt muss noch bebaut werden oder die Stadt wächst natürlich immer weiter.

00:08:59: Es sprengt ihre Grenzen Jahr für Jahr und immer weiter nach außen.

00:09:05: Das Thema Fläche ist auf jeden Fall was wo wir sagen da müssen wir einfach schauen wie man die Fläche effizient nutzt um von A nach B zu kommen ohne natürlich die Lebensqualität daneben einzuschränken.

00:09:19: Also es geht natürlich nicht nur um Verkehrswege, sondern auch natürlich wollen Restaurants ihre eigenen Flächen auch außerhalb von den Innenräumen haben.

00:09:29: Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum dann braucht's natürlich auch irgendwo Grünflächen, Wohnflächen.

00:09:35: also da kommt einfach auf den guten Mixern.

00:09:38: und ich glaube gerade in Europa aufgrund des Alters der Städte sind wir da einfach begrenzt und wenn wir nicht unsere gesamten Innenstädte abreißen und neu aufbauen wollen, müssen wir natürlich auch mit dem Platz irgendwie sorgsam umgehen.

00:09:55: Was da sehr hilft, um zum zweiten Punkt zu kommen ist das Thema Daten.

00:10:01: Also das sehen wir auch in unseren Projekten.

00:10:04: Das Thema Daten wurde natürlich, sag ich mal jetzt in einem grob letzten, vierundzwanzig Jahren wo es so richtig angefangen hat, auch mit der Digitalisierung immer wichtiger und gerade auch in der Mobilität, also wie sich Leute bewegen.

00:10:19: Wann sich Leute bewegen?

00:10:20: Wie viele Leute sich auf welchen Wegen bewegen das einmal zu erfassen und damit dann zu schauen okay wie kann man das bestehende System an diese Bewegungsmuster an diesen tatsächlichen realen Bewegungs-Muster den Menschen anpassen?

00:10:37: da ist es auf jeden Fall noch super viel Potenzial in der Zukunft.

00:10:43: Dritte Thema, würde ich fast sagen.

00:10:46: Das Thema individuelle aber auch gesellschaftliche Gesundheit, wohlbefinden Lebensqualität so jetzt mit einem großen Zusammengefasst und man sagen kann das wird natürlich super viel beeinflusst.

00:11:01: Das thema Daten spielt damit rein, das Thema Fläche spielt damit Abgasemissionen, die Dauer zum Arbeitsweg etc.

00:11:08: Aber das ist auch das Schöne an der Mobilität dass man damit auch so viel beeinflussen kann.

00:11:14: und eben jener freut sich natürlich wenn man nicht morgens in der Stunde im Auto zur Arbeit sein muss sondern einfach nur zehn oder fünfzehn Minuten optimalerweise natürlich mit dem Fahrrad oder zu Fuß in die Arbeit oder ja zumindest Destinationen kommen können.

00:11:31: Ja ich glaube kurz zur Klarstellung, vielleicht korrigiere ich mich falsch, falls ich falsch liege.

00:11:37: Mobilität bedeutet fälschlicherweise glaube ich dass man oftmals damit dann ja einen mobilen Untergrund meint.

00:11:45: aber für euch wer du jetzt auch gesagt hast wenn man irgendwie zu Fuß unterwegs ist das ist ja auch immer wenn Menschen in Bewegung sind.

00:11:52: also beziehen sich eure Themen wenn wir über Mobilität sprechen wirklich egal mit welchem auch zu Fuß mit dem Fahrrad Mit dem Roller, mit dem Auto.

00:12:02: Mit dem Zug und mit dem Bus.

00:12:03: Also Mobilität in eurem Sinn ist wirklich sobald Menschen von A nach B müssen?

00:12:10: Genau!

00:12:10: Es gibt ja den Begriff des Modals Blitt.

00:12:14: Ich weiß das gar nicht im deutschen Begriff, aber es ist sozusagen die Aufteilung wie sich Menschen von a nach b bewegen.

00:12:21: Und wie du schon richtig gesagt hast, es geht von zu Fuß.

00:12:26: Kinder mit einem Laufrad, Fahrräder, Autos spielen natürlich... Gerade bei uns in Deutschland eine große Rolle, aber der IPNV.

00:12:35: Was bei uns ein bisschen ausgeklammert ist, ist Flugverkehr.

00:12:39: Wir schauen uns auch je nach Städten.

00:12:42: natürlich wenn sie Flüsse oder mehr Zugang haben, schauen wir uns auch wasserwege an.

00:12:47: Aber der Flugverkehr ist tatsächlich bei uns ausgenommen.

00:12:52: also es geht eben innerstädtische Flüge gibt's zum Glück nicht.

00:12:58: Alles andere, ob jetzt Schiene, Straße, Chemik ist natürlich auch in den Städten vorhanden.

00:13:04: Deswegen jegliche Form der Fortbewegung zählt bei uns sozusagen mit dem Mobilität.

00:13:10: Okay das ist super spannend.

00:13:12: ich glaube... Ich habe auch mal um nochmal kurz darauf zurückzugehen wie eure Arbeitsstruktur ist auf eurer Website bisschen versucht, selbst mit einen Überblick zu schaffen.

00:13:23: Und da gibt es auch einen Reiter mit den ganzen Projekten und Initiativen die ihr habt.

00:13:27: der ist ja fast endlos.

00:13:29: ich weiß nicht wie viele du davon gehänzt selbst wer auf jeden Fall schwer beeindruckt wenn du alle kennst und das mir auch aufgefallen.

00:13:36: also ist mich super spannend.

00:13:37: ihr habt ja auch projekte wo's dann gar nicht konkret um Mobilität selbst sofort geht sondern um die Kühlung des öffentlichen raums.

00:13:46: zum beispiel hatte ich auch gesehen Ja, super spannend.

00:13:50: Wo man dann... Ich weiß nicht ob da der Ansatz ist dass ihr euch darauf fokussiert wo Menschen sich bewegen also auf die Räume wo die Menschen unterwegs sind?

00:13:59: Nicht selbst die Bewegung an sich!

00:14:01: Ich würde damit vielleicht gerade die kleine Brücke schlagen.

00:14:05: zum ersten thematischen Frage am Ende es natürlich immer super abstrakt sich vorzustellen glaube ich so als die Person die sich jetzt den Podcast anhört ein Projekt in der urban Mobilität.

00:14:16: was is das?

00:14:18: Ich würde vielleicht einfach mal so ein paar thematische Fragen stellen und du kannst mit Beispielen von Pilotprojekten, die ihr gemacht habt oder Best Case-Beispielen, die du vielleicht kennst das so ein bisschen untermauern.

00:14:30: Und uns erklären.

00:14:32: Ich würde einsteigen weil wir gerade... Das ist die Brücke, die ich hier versucht habe zu schlagen über die Kielung von den öffentlichen Räumen zu sprechen auf Ja, das Thema Klimakrise und die Erhitzung Hitze in Städten.

00:14:47: Ich meine, Hitze ist ja durch die Versiegelungen wirklich deutlich noch mal schlimmer als auf dem ländlichen Raum.

00:14:54: Und ja hier einmal ein paar Zahlen, die ich einfach zum Hintergrund habe.

00:14:58: es ist der Verkehrssektor da jetzt natürlich um Verkehr.

00:15:02: wir haben gerade gesagt Mobilität für euch ist natürlich nicht nur der Verkehr sondern auch zu Fuß mit dem Fahrrad Genau.

00:15:08: Aber es ist neben dem Gebäudesektor tatsächlich der einzige Bereich, der im CO-Zwei-Ausstoß immer noch zulegt in Deutschland und ja zum fünften Jahren Folge werden damit die Sektorziele verfehlt, die sich die Regierung auch gesetzt hat.

00:15:23: Und jetzt ist meine Frage warum tut sich denn der Verkehrssektor beim Klimaschutz so schwer?

00:15:30: Wenn ja eigentlich Technologen gehen wie E-Autos existieren Man ja auch alternativen Hart wie das Fahrrad.

00:15:40: Ich würde gerade sagen, man gibt das Argument in dieser Debatte auf dem Land, dass auch sehr stark zieht und wäre.

00:15:47: relevant ist natürlich es fehlt oft an der öffentlichen Infrastruktur.

00:15:50: die Menschen müssen aufs Auto zurückgreifen.

00:15:54: Wie ist das denn in der Stadt?

00:15:55: Was ist da das große Problem?

00:15:58: Ja, das ist ein sehr komplexes Thema, sehr complexe Frage.

00:16:04: Das spielen unglaublich viele Faktoren mit rein.

00:16:07: Natürlich gibt es in den Städten oft ein ÖPNV-System, ob das jetzt so gut ausgebaut ist oder nicht.

00:16:13: Es unterscheidet sich natürlich immer.

00:16:17: Ich würde mal davon da anfangen dass viel auch einfach Gewohnheit ist und Bequemlichkeit.

00:16:23: Dass die Leute sich gerne von ihrer Haustür direkt in einen Transportmodus begeben Ziel in dem gleichen Transport, wo wir es gerne ankommen.

00:16:37: Ohne zwischendurch groß warten zu müssen, groß rumsteigen zu müssen von Ausfällen anderen Leuten oder anderen Faktoren genervt zu werden und da halt leider Gottes das Auto immer noch die erste Wahl sag ich mal ist.

00:16:59: auf dem Land ist es natürlich so dass der Strukturen oft nicht so da sind bzw.

00:17:08: die nur sehr gering verfügbar,

00:17:11: d.h.,

00:17:12: die Busse kommen dann einmal morgens und einmal abends.

00:17:15: Und wenn man irgendwo dazwischen hin will ist man sozusagen aufs Auto eingewiesen.

00:17:18: das liegt natürlich an der Nachfrage beziehungsweise auch an der Finanzierbarkeit.

00:17:24: möglich wäre es natürlich auf jeden Fall den Bus darauf fahren zu lassen, dann wären mal in etwa natürlich in der Theorie möglich, das liegt dann auch an der Finanzierbarkeit.

00:17:37: In den Städten kommen dann andere Probleme dazu gerade hier in München zum Beispiel die Stammstrecke, die immer wieder ausfällt wo viele genervt sind und natürlich die U-Bahn.

00:17:48: da gibt es nur einen Gleis.

00:17:49: wenn da eine Städte bleibt oder ein Problem geht dann staut sichs natürlich.

00:17:54: Apropos Stau gibt's natürlich auf den Straßen, da sitzt man aber so in seinem schönen eigenen.

00:18:00: wir wenden, sage ich mal und kann seine eigene Musik hören noch irgendwie telefonieren.

00:18:05: Kann sich entscheiden okay ich fahre bei der nächsten Ausfahrt doch raus und eben nochmal einen Ugenweg.

00:18:10: Das ist einfach die Struktur, die wir uns in Deutschland aufgebaut haben.

00:18:15: Es hat sehr stark auf das Auto fokussiert was es zu so einem einfachen Verkehrsmittel macht.

00:18:24: Ich glaube das dich wird... Bequemlichkeit ist sehr gut.

00:18:28: Ich war tatsächlich letzte Woche auf einem Event, und da hatten wir über das große Thema Kreislaufwirtschaft gesprochen.

00:18:35: Und ein Beispiel dabei war aber die ... Wie heißen sie denn im Fachbegriff?

00:18:39: Also Miles &

00:18:40: Co.,

00:18:42: die Char-Carsharing, Car Sharing genau.

00:18:45: Eine Modelle, dass sich ja jetzt doch ganz gut in den großen Städten durchgesetzt hat.

00:18:49: Aber... Da hatte dann jemand eben auch darüber gesprochen.

00:18:52: Es hat tatsächlich viele Anläufe gebraucht und bevor sich zum Beispiel Miles letztendlich durchsetzen konnte, sind viele auch gescheitert weil Miles dann der erste Anbieter war, der es geschafft hat die Hürde so niedrig zu senden dass man wirklich sagt okay, die Benefits also die Vorteile es gibt ist Flicks Liebeler, es ist weniger kompliziert Und ich glaube das muss natürlich der Vorteil der neuen Variante dem überwiegen, um bei der alten Variante zu bleiben und vielleicht ist das deswegen bei der Bequemlichkeit sozusagen eine der größten Hürden so die ihr dann im urbanen Raum auch habt.

00:19:33: Hast du da denn sonst auch Beispiele wo das vielleicht erfolgreich ja umgesetzt werden konnte dass man sagt es ist

00:19:40: tatsächlich so

00:19:41: dass der öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad am Ende mehr Vorteile geboten hat?

00:19:47: als der ursprüngliche Weg über das Auto.

00:19:51: Ja, gerade zum Thema Bequemlichkeit ist es ja ganz oft mit also das Deutschlandticket um mal ein Beispiel zu nennen was jetzt leider nicht von uns kommt aber... Das macht es natürlich super bequem.

00:20:05: Du kannst in jeden Zug, in jedem Bus, in jede Region einsteigen und musst dir keine Sorgen machen.

00:20:11: okay habe ich jetzt das richtige Ticket.

00:20:13: wie weit darf ich fahren?

00:20:14: musste ich noch an Automaten aber jetzt hab' ich kein Bargeld dabei.

00:20:17: und also diese ganzen Schritte fallen weg setzt natürlich den Zugang zu einem Mobiltelefon zu der App Online-Zahlungsmethoden etc.

00:20:26: voraus.

00:20:27: Aber das ist ja bei uns in Deutschland sehr verbreitet.

00:20:31: sage ich schon mal Andere Sachen, die das dann noch weiterdenken sind zum Beispiel dann so Swipe in, Swipe out oder auch bei uns am Bodensee.

00:20:39: Wirkliches Kennen

00:20:40: z.B.,

00:20:40: die Bodo-Karte wo es einfach sehr bequem und einfach gemacht wird einzuchecken.

00:20:48: man hält seine Karte an den Sensor wenn man einsteigt Man hält sie wieder an den sensor wenn man aussteigt Und das Geld wird dann automatisch abgebucht.

00:20:55: Genau das gleiche Prinzip in der App mit praktisch wie beim iPhone.

00:21:00: Die älteren Modelle haben es noch des Entsperren.

00:21:03: Man zweipt, wenn man einsteigt und man zweipt wenn man wieder aussteigt.

00:21:07: Und das macht's dann einfach deutlich attraktiver als sich davor fünf Minuten mit einem Automaten auseinanderzusetzen, die Erstbahn zu verpassen und auch mal zwanzig Minuten warten zu müssen etc.

00:21:19: Dann gibt's noch Städte wie Kopenhagen, die das Ganze ein bisschen weiter treiben.

00:21:24: eineseits fahren die U-Bahn der Autonom was schonmal noch mal andere Probleme mit Fahrräumen und so weiter löst.

00:21:33: Aber die sind mittlerweile auch an den Projekten dran, um eben in der App durch, ich glaube, Bluetooth oder andere Austauschmöglichkeit, Netzdatenmöglichkeiten zu erkennen, wann eine Person einsteigt und wenn sie aussteigt.

00:21:50: Sozusagen dass man selber gar nichts mehr machen muss sondern einfach nur in den Zug steigt wieder aussteigen und alles andere mit der Erbrechnung oder dem Ticketing passiert dann sozusagen automatisch.

00:22:00: genau das werden jetzt mal so große Beispiele bei uns im Projekten.

00:22:06: ich weiß, dass wir auch eine Swipe In, Swipe Out Lösungen aktuell in einem Projekt haben aber genau das sind sage ich mal T-Deal wir das gerade in MVPNV ziemlich einfach machen.

00:22:21: Und vielleicht noch kurz zu den Sharinganbietern, weil es macht natürlich super, weil sie einerseits nach Kilometern abrechnen und nicht nach Minuten oder nach Zeit was das Ganze unheimlich entspannt.

00:22:35: Gerade wenn man im Stau steht schaut man nicht die ganze Zeit auf die Uhr und denkt sich oh Scheiße jetzt schon wieder ein Euro mehr gezahlt sondern ist es vollkommen egal Zeit einfach nur die Kilometer, man muss sich auch ums Tanken keine Sorgen machen.

00:22:47: Und was sie aufgut gemacht haben sind die Kosten.

00:22:52: Natürlich wenn man damit jetzt hundert Kilometer fährt und Euro auf den Kilometern zahlt dann ist man aufbaubar hundert Euro.

00:23:00: Was viele aber vergessen sind die fixen und laufenden Kosten, die so ein Auto tatsächlich mit sich bringt.

00:23:07: Da muss man die Steuerzahlen, die Instandhaltung Den Kaufpreis natürlich auch mit einberechnen.

00:23:14: Und genau das ist eine Sache, die Miles sehr gut gemacht hat und mit der Kostenstruktur weswegen sie jetzt auch in Deutschland so erfolgreich sind.

00:23:26: Mich würde mal interessieren – also das weißt du bestimmt nicht über Miles weil das ja auch kein Projekt von euch war aber allgemein vielleicht hast du dann ein Beispiel?

00:23:34: Ich weiß nicht ob, weil du hast ja auch gesagt ihr steigt immer nach der Pilotphase praktisch aus inwieweit ihr dann immer noch trotzdem so Erfolgsverzeichnungen habt und ein bisschen die Daten, ja, die Wirkung auch messen könnt von solchen Projekten.

00:23:48: Auch wenn ihr dann praktisch daraus aussteigt?

00:23:53: Wie viel denn zum Beispiel ... Die Einführung von Miles dazu geführt hat das Menschen ihre Autos in Großstädten verkauft haben.

00:24:00: was natürlich noch schwieriger mitzumessen wäre, wäre dann die Frage wie viele Menschen haben sich gar nicht ersten Auto gekauft.

00:24:07: Habt ihr Bei anderen Beispielen, also kann er jetzt auch mit dem Fahrrad sein oder mit dem Fuß oder den ÖPNV.

00:24:14: Oder falls ihr eben überhaupt solche Messungen macht, kannst du da von was berichten?

00:24:19: Da jetzt tatsächlich weniger weil wir uns viel auf so technische Innovationen fokussieren zum Beispiel automatisierte Erkennung von Oberleitungsstörungen Und sowas trägt natürlich dann dazu bei, dass die Bahnen geschmeidiger fahren, pünktlicher fahren und es weniger Ausfälle gibt.

00:24:41: Aber da den Bezug herzustellen okay deswegen sind jetzt fünf Prozent mehr Menschen mit der Bahn unterwegs.

00:24:49: das wäre glaube ich ziemlich schwierig.

00:24:52: Das ist ja auch nur ein Faktor sag' ich mal.

00:24:56: Es sind ja viele Pool-Faktoren Zum Beispiel Miles, zum Beispiel ein guter ÖPNV die die Leute dann dazu bewegen können ihr Auto auch mal stimmen zu lassen.

00:25:04: Ich bin aber auch davon überzeugt dass es dann viele Pushfaktoren braucht.

00:25:08: also das man nicht nur sagen muss okay wir haben super Shared Anbieter Wir haben super einen ÖPN V. Sondern man muss auch sagen hier Leute Das Auto ist einfach nicht mehr zeitgemäß gerade in den heutigen Städten wie du vorhin schon gesagt hast Auch mit der Hitze was ich voll mit dem Platz angesprochen habe etc.

00:25:27: Man muss einfach da eine gewisse Regelung vorlegen und sagen, das Auto darf einfach nicht mehr so priorisiert werden.

00:25:35: Aber um nochmal zu deiner eigentlichen Frage zurückzukommen in den Großstädten sieht man schon immer mehr wenn natürlich neue Linien ausgebaut werden gerade jetzt was U-Bahn-, S-Bahnen betrifft oder auch mit der Erschließungen von Randgebieten dass diese Angebote natürlich genutzt werden.

00:25:57: Da kommt das Thema Daten wieder ins Spiel, dass man diese Daten natürlich auch erstmal alle erheben muss.

00:26:03: Und wenn man jetzt eine neue Linie in München zum Beispiel gibt es gerade die U-Fünf, die ausgebaut wird, wenn die dann in Betrieb genommen wird, müsste man ja jede Person, die diese Linie da nutzt auf Fragen wie wärst du heute sonst diesen Weg gegangen gefahren, wenn's die Oberlicht gegeben hätte?

00:26:22: und dann zu vergleichen, okay Auto versus Fahrrad vs.

00:26:28: zu Fuß oder andere Verkehrsmittel die dann umgestiegen sind auf die Oberen das wäre natürlich super interessant ist aber auch super auffällig und auch sehr zeitintensiv.

00:26:39: deswegen ich würde dir gerne sehr viel mehr Daten geben.

00:26:44: aber da muss sich jetzt in den Moment leider passen

00:26:47: ja voll also dass bis nicht nur du.

00:26:49: Das ist in allen Bereichen das Thema Wirkung messen, es ist einfach unfassbar schwierig.

00:26:54: also egal wir hatten auf dem gleichen Event letzte Woche zum Beispiel auch von dem Thema soziale Wirkung Messen wenn jetzt irgendwie ein Unternehmen eine Stiftung spendet oder irgendwie ihren Mitarbeitern einen sozialen Hark freistellt im Jahr um irgendeinen sozialen Zweck zu verfolgen.

00:27:14: Die Wirkung davon zu messen ist auch unfassbar schwer, weil was hat denn dieser Mitarbeiter an diesem einen Tag vollbracht?

00:27:20: Also das ist ein Thema und... Nach wie vor auch da sind wir wieder auf die gleiche Antwort gekommen.

00:27:26: Es ist unfassbar zeitintensiv, unfassbareaufwendig überhaupt weil du musst ja erstmal den Istzustand vorher erfassen, weil sonst bringt dir auch die Abfrage, die du jetzt gerade genannt hast nichts wenn wir alle Leute sobald die U-Fünf wieder öffnet befragen sondern man muss ja auch ein bisschen wissen wie war es vorher?

00:27:43: Unfassbar Zeitintensif.

00:27:44: ich glaube das ist eine Schwierigkeit die wir allgemein haben in vielen Bereichen wenn wir über das Thema Wandel sprechen Weil ich glaube es ist natürlich, es gibt diesen Ansatz wie du sagst push pull oder wie man auch anders sagt stick and carrot.

00:27:58: Also so dem Stöckchen von hinten oder mit der Karotte von vorne locken die verschiedenen Ansätze und ich glaube da ist es einfach unfassbar wertvoll um Menschen Gesellschaft dazu zu bekommen sich zu wandeln auf andere Optionen umzusteigen egal in welchem Bereich herauszufinden welche ansätze funktionieren und warum haben sie funktioniert?

00:28:21: also diese daten die uns da nicht nur dir.

00:28:23: Uns in allen bereichen tatsächlich fehlen sind glaube ich tatsächlich am ende auch antreiber oder fakturen die uns verlangsamen in der in den wandel weswegen wir vielleicht manchmal nicht so vorankommen wie wir wollen.

00:28:38: ja so viel dazu zu daten.

00:28:42: Jetzt ist bei dem Klimawandel noch eine andere Frage dazu.

00:28:46: Mir ist nämlich ein Beispiel eingefallen, ich habe so ein bisschen darüber nachgedacht.

00:28:50: Klar ist es einerseits wollen wir alle Fahrrad fahren und auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen eben um das Thema Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren und den Klimawandeln zu vermeiden.

00:29:02: Es ist dieses große andere Thema im Klimaschutz, es ist die Klimaanpassung Ja, auch keine Option mehr ist.

00:29:10: Es ist einfach ein Fakt und da musste ich ... Ich weiß nicht, wer von den Zuhörenden das auch sich erinnert oder gesehen hat an die erste Hitzewelle dieses Jahresdenken?

00:29:20: Ich hab da diese ganzen Bilder auf Social Media von Leipzig gesehen wo die Straßenbahnen also die Schienen und die Fugen geschmolzen sind und dann nicht mehr fahren konnten.

00:29:35: Ich hab mir mal kurz hier raus geschaut, es waren über vierzig Grad Lufttemperatur und sogar siebzig Grad dann eben auf den Schienen.

00:29:43: Und genau deswegen musste der Linienbetrieb auch für mehrere Tage eingestellt werden.

00:29:49: Rund zwei Tausend freiwillige Musstenhälsen um die Flugennmasse von Hand aus dem Schienen zu kratzen.

00:29:57: Die Schäden werden aktuell bis zu vier Komma fünf Millionen Euro geschätzt Und ähnliche Schäden gab es aber auch in Budapest, Nürnberg, Essen.

00:30:07: Genau so jetzt bei solchen Punkten das ist ja ein sehr spezifisches Beispiel die schienen beim Straßenverkehr also Straßenbahnverkehr durch Hitze schmelzen da hingehen.

00:30:18: Ist das ein Business Case für viele Projekte von euch?

00:30:21: Auch sage ich mal die Klimaanpassung also eben nicht nur so hey steigt auf das Rad um dass es besser für die Umwelt sondern wirklich auch arbeitet.

00:30:32: die Ende urban Mobilität mit Projekten, wie ihr euch auf die Zukunft vorbereitet.

00:30:36: Auf die Hitze, die kommen wird und ja auch schon da ist?

00:30:39: Ja absolut in dem Feld.

00:30:41: es ist nur so dass es schon super viele Lösungen gibt sag ich mal.

00:30:47: Das ist eben das, dass wir sagen nach der Pilotphase steigen wir aus.

00:30:50: also die Lösungen sind zum Beispiel Flächenentsiegelung.

00:30:54: Das is einerseits natürlich Straßen sind natürlich komplett versiegelte Flächen.

00:30:59: Bei Straßenbahnen ist dann zum Beispiel eine Superlösung einfach Gras, also die Schienen sozusagen auf Gras zu verlegen wo dann auch der Teer, der sich dann eben in Leipzig gelöst hat nicht mehr in die Schienen oder die Lockerungen der Schienen

00:31:19: etc.,

00:31:19: herbeiführen kann und teilweise Ganz einfache Dinge, die aber natürlich auch Geld kosten und politische Überzeugungsarbeit.

00:31:30: Die aber im Endeffekt total effektiv sind.

00:31:32: also Natürlich jetzt alle Straßen zu entziegeln und wieder zu Shot-Up Pisten zurückzukehren das würde weniger Sinne geben.

00:31:40: Aber ja gerade aus Wegen wo zum Beispiel nur Straßenbahnen unterwegs sind Wo sie sich nicht den Platz mit dem Auto oder mit Bussen teilen da ist Einfach mit Visit rumherum zu arbeiten, eine super Lösung.

00:31:54: Einerseits kühlste oder andererseits besser gesagt kühlst dann natürlich auch die Umgebung dadurch weil das Wasser gut versiegern kann.

00:32:03: Grünflächen sowieso und die Umgibungs-Temperatur regulieren.

00:32:07: Und jetzt muss ich leider wieder zum Auto zurückkehren.

00:32:10: Das Auto ist einfach auch ein riesiger Faktor beim Thema Hitze.

00:32:15: bei Autos Heizen sich unfassbar auf.

00:32:18: Viele Autos halt total sind auch schwarz oder grau, ich habe heute erst in der Statistik gesehen dass der Anteil von weißen Autos ungefähr gleich bei ca.

00:32:27: und zwanzig Prozent geblieben ist.

00:32:29: aber die anderen Farben gerade weil Schwarz und Grau sind in den letzten Jahren auch wieder gestiegen sieht natürlich cool aus so ein schwarzes Auto.

00:32:38: Aber Ich meine wer kennt es nicht im Sommer sich in ein schwarzes Auto reinzusetzen das macht keinen Spaß.

00:32:44: Da muss man erstmal die Klimaanlage anschalten und diese Hitze wird natürlich dann auch in der Nacht wieder abgegeben, was natürlich dann die Runterkühlung der Stadt weiter verhindert.

00:32:54: Genau deswegen bei uns in den Projekten sind solche Lösungen gerade das Thema Hitze angeht aus dem Blickwinkel gesehen dass wir sagen okay es geht einfach durch eine Reduzierung der Autos in den Städten und durch eine Flächen-M Siegelung.

00:33:12: So viele technologische Lösungen sind da in der Mobilität, sag ich mal ein bisschen schwieriger.

00:33:18: Geht es dann eher in den Bausektor?

00:33:19: Dass man sagt okay, man muss die Fassaden begrünen und die Däche begrühen.

00:33:24: Dann geht's in die Städteplanung mit Grünflächen, mit Flächentziggelungen

00:33:30: etc.,

00:33:31: aber da gibt sich gesagt schon viele einfache Wege das zu erreichen.

00:33:39: Es kostet halt Zeit, Geld und ja ... politischen Willen?

00:33:43: Ja, dort ist gerade auch gesagt dass sehr viel politische Überzeugungsarbeit ist die ihr dann dort leisten müsst.

00:33:49: Jetzt hatte ich zum Beispiel bei dem Leitziger Beispiel ja nur genannt wie viele Kosten da auf uns zukamen und ich weiß es nicht nur in der Verkehrswinde eigentlich ein Thema sondern allgemein dieses Thema die kosten das Nichtstunz also Cost of Inaction und gegenüber der Vorteile, der gesparten Kosten wenn man etwas tun würde.

00:34:09: Ist immer so ein bisschen komplex irgendwie sich das vorzustellen und das zu erklären.

00:34:13: aber eigentlich gibt es da ja tausend Studien zu.

00:34:16: wir hatten wie gesagt einfach nur war nach vier Komma fünf Millionen Euro Schäden nur dieses Jahr nur in Leipzig deswegen.

00:34:25: Also ich hatte andere Zahlen im Verkehrsbereich.

00:34:27: Hier gibt es dann auch noch Studien, die sagen verkehrstote könnten drastisch reduziert werden durch eine Verlagerung hin zu aktiverer Mobilität wie Rad und Fuß usw.

00:34:40: Wie sehr helfen euch denn?

00:34:42: Wie sehr arbeitet in solchen Studien erhebt selbst solche Daten?

00:34:45: zum Beispiel ist das auch in eurer Hand?

00:34:47: und wie sehr helfen die euch bei dieser politischen Überzeugungsarbeit?

00:34:52: oder ist das tatsächlich gar nicht?

00:34:55: Ja, so hilfreich.

00:34:56: Stößt das auf taube Ohren?

00:34:59: Also erst mal ist es superhilfreich, dass erstmal Fassen greifen zu können in Zahlen darstellen zu können gerade auch monitär was es bedeutet bestimmte Wege zu gehen.

00:35:13: ja wir machen noch immer wieder selber Studien.

00:35:15: jetzt haben wir erst letzte Woche eine raus gebracht zum Zolladeinfrastruktur in Deutschland.

00:35:21: ich meine Elektromobilität wird Ein riesiger Boom, immer noch Profi-Zeit.

00:35:27: Ich meine es ist immer mehr am kommen.

00:35:29: und ja das Thema Ladeinfrastruktur hängt natürlich auch mit der Energieversorgung in Deutschland so ein bisschen zu sehr stark zusammen muss man eigentlich sagen.

00:35:38: und da haben wir zum Beispiel jetzt rausgefunden dass einerseits intelligentes Lademanagement und der Ausbau der Netze notwendig ist um die schiere Masse an Elektroautos ... zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren in Deutschland unterwegs sein wird,... ... überhaupt zu bewältigen.

00:35:59: Und wenn man jetzt damit anfängt... kann man sozusagen bis... ...zwanzig, dreißig... ...zehn Milliarden Euro einsparen.

00:36:09: Also im Gegensatz zu knapp einem... ...vierundzwanziger Milliarden, die dann investiert werden müssen... ...in Netzausbau- und Ladeinfrastruktur,... ...hat man dann nur knapp fünfzehnt Milliarden... ...die investiert wären müssen.

00:36:19: Weil man eben einerseits frühzeitig anfängt und... intelligente Technologien von Anfang an mitdenkt.

00:36:27: Also, nicht nur sagt okay wir bauen jetzt die Netze und dann schauen wir der Nachmal weiter sondern direkt am Anfang sozusagen die Profi-Zero klingt so ein bisschen surreal aber die Hochrechnung sage ich mal der Elektronobilität in Deutschland bzw.

00:36:45: in gesamte Europa oder auch weltweit ja mit Ei bezieht Gerade dieses ein bisschen weiter in die Zukunft denken über die jetzt mal wieder beim politischen, über die Legislaturperiode hinaus.

00:36:59: Das ist einfach super wichtig um eben auch langfristig die Problemlösung hinanzugeben.

00:37:06: und da ist es einfach immens.

00:37:09: was mögliches ich meine auch das angesprochen mit den Verkehrstoten.

00:37:13: wir haben in Deutschland so knappe dreitausend verkehrs.

00:37:16: Tote im Jahr sind ca.

00:37:19: acht am Tag.

00:37:21: Ich, das Gefühl hat von der Gesellschaft so ein bisschen als Kollateralschaden hingenommen wird.

00:37:26: Wenn es in anderen Sektoren oder in anderen Bereichen

00:37:30: acht

00:37:31: Tote am Tag gäbe... ...dann wer würde im Riesenaufschrei durch die Gesellschaft gehen?

00:37:36: Aber dass ist so'n... ich weiß nicht, bin selber noch nicht dahintergekommen, aber ich erklär's mir mit, dass wir uns einfach daran gewöhnt haben an diese Meldungen.

00:37:46: So blöd das klingt!

00:37:47: Dass wir das akzeptiert haben okay um... um mit dem Auto zur Arbeit zu kommen, unsere Automobilwirtschaft in Deutschland zu unterstützen.

00:37:56: Um nicht so viel Veränderung zu haben nehmen wir das sozusagen hin.

00:38:01: aber auch da mit Investitionen oder beziehungsweise Restriktion und Investition wäre einfach super viel möglich um die schlimmen Unfälle mit den Verkehrsthoden ... am Ende zu verhindern.

00:38:21: Habe ich jetzt mal ein bisschen vielleicht provokantere Frage, beziehungsweise kommt darauf an... Vielleicht für manche Zuhörerinnen der Provokante als für andere?

00:38:30: Ja so ihr arbeitet ja EU-weit!

00:38:33: Ihr seid auch von der EU finanziert.

00:38:36: Deswegen finde ich es super spannend zu hören und das ist dann auch wieder wenn du sagst die Verkehrstoten das ist irgendwie wir nehmen das so hin und weil wir sind ja irgendwie gewöhnt, also es ist einfach dieser Gewinnungseffekt dass das dieser Kulateralschaden besteht.

00:38:49: Dann haben wir in Deutschland diese tolle Debatte Tempolimit ja nein die eigentlich jedes Jahr vor allem für jeden Wahlkampf erneut geführt wird und aufgeführt wird.

00:39:00: In anderen Ländern ist das gar keine Frage-Tempolimite ja nein wie Siehst du denn Deutschland gerade in dem Thema Mobilitätswende und die Bereitschaft der Gesellschaft zur Mobilitäkswende im Vergleich jetzt zu anderen europäischen Ländern oder Regionen?

00:39:18: Gerade bei euch innerhalb kannst du ja vielleicht ganz gut den Vergleich ziehen.

00:39:22: Ich sag mal, auf Deutschland bezogen gibt es ja auch Studien, die sagen das ist ein Großteil.

00:39:27: ich glaube es sind so um die zwei Drittel in Deutschland einen Tempolimit fürwortet Wo dann auf das Argument kommt, ja der Wirtschaftsstandort Deutschland und unsere Automobilindustrie ist da nicht mehr so stark.

00:39:40: Wo für mich auch die Koalitalität ein bisschen fragwürdig ist weil wer kauft kein Auto nur weil er nicht schneller als hundert- dreißighundertvierzighundertfünfzig fahren kann.

00:39:52: Das finde ich ein bisschen fraguerdig aber... Du hast schon gesagt, ich meine in Deutschland ist der Drangtzege Land ohne Tempolimit gerade in Europa und das finde ich eigentlich schon bezeichnend dafür dass wir uns da so ein bisschen selber reingeritten haben bzw.

00:40:09: die anderen Länder es eigentlich vormachen wie es richtig gehen kann.

00:40:14: Da kommt auch das Argument ja des Tempolime Limiter nur einen minimalen Bruchteil Beziehungsweise die hohen Geschwindigkeiten und Minimalbruchteil der verkehrstoten Haus machen.

00:40:26: Aber was für mich nicht so richtig zählt, weil jeder Verkehrstote weniger ist für mich ein super Gewinn.

00:40:35: also ja da ist es auch wieder die politische Überzeugung Überzeugungsarbeit, die man da leisten muss um eben gerade die Automobilindustrie nahe und Politikerinnen zu überzeugen.

00:40:51: Ja dann ein bisschen realistischer oder zukunftsorientierter zu denken Und in Europa war es auch in der Vergangenheit so Mein Lieblingsbeispiel ist immer die Niederlande Die oft als Ja, glorifiziertes Fahrrad-Land beschrieben wird.

00:41:09: Was aber in den Siebziger-, Achtzigerjahren auch noch lange nicht so wartig war.

00:41:13: Es war ähnlich wie in Deutschland das auch super viel Autoverkehr, super viel Abgase und Verkehrstrote gab.

00:41:19: Und dann war es aber auch so dass eben in die Zahl der Kinder bei den Verkehrstroten immer weiter gestiegen ist und irgendwann die Kinder und die Eltern auf die Straßen gegangen sind und einfach protestiert haben weil die Kinder auf dem Weg zur Schule von Autos, von Bussen getötet worden sind.

00:41:39: Und dass eben diese einschneidenden Ereignisse gab wo die Leute gesagt haben ok jetzt reicht und diese gesellschaftliche Umsetzung hat dann auch die Politik überzeugt und gesagt okay wir ändern und modernisieren unsere Strukturen gerade in den Städten.

00:41:56: und ja ich meine heute kennt jeder die Niederlande, Amsterdam, Utrecht, Rotterdam.

00:42:03: Jeder der schon mal da war weiß wie schön diese Städte sind und was guter Anderen daran liegt dass einfach auch so wenig Autos da werden fahren.

00:42:13: Das heißt es ist in Deutschland in Europa schon sehr unterschiedlich gerade wenn man jetzt Deutschland mit den anderen Ländern vergleicht.

00:42:21: aber wenn man ein bisschen mal geschichtlich zurückgeht dann wars in den anderen europäischen Ländern teilweise recht ähnlich zur Ausgangssituation, die wir jetzt in Deutschland haben.

00:42:32: Es fehlt nur dieser der Wucke oder des Einschneidende Ereignis wo dann die Gesellschaft und die Politik zusammen sagen okay jetzt muss ich wirklich schlagartig was ändern?

00:42:44: Ja das ist super spannend weil tatsächlich habe ich hier auch bin davon ausgegangen so wie Deutschland immer schon die Automobilnation war und deswegen haben wir diesen stolzen wollen unsere Autos weiterfahren dachte Bis gerade eben, bis du mir das erzählt hast.

00:42:59: Dass das in den Niederlanden halt einfach schon deren Genetik lag.

00:43:02: Die waren immer die Fahrrad-Nationen und es war schon immer so.

00:43:05: Deswegen ist es super spannend zu hören dass es eben nicht der Fall ist und dass der Wandel tatsächlich dort auch einfach dann geschehen ist wie er auch bei uns geschehn kann.

00:43:16: ich glaube Ganz spannend, irgendwie.

00:43:19: Paris hört man auch recht oft in letzter Zeit.

00:43:22: Dass es ja auch so eine autofreie Innenstadt geworden ist und ich war tatsächlich dieses Jahr vor ein paar Monaten in Paris.

00:43:30: Das war im Mai und das letzte Mal war ich in Paris ... ... zwei tausend zwanzig oder einundzwanzig also gute sechs Jahre dazwischen und ich bin tatsächlich schockiert!

00:43:42: In positiven Sinne weil im Stadtzentrum in der Innenstadt umher gelaufen bin und es keine Autos gab.

00:43:49: Und ich war wirklich barf, habe dann erst so ein bisschen nach und nach recherchiert und gesehen wie krass das da vorangetrieben worden ist.

00:43:58: Weißt du zufälligerweise bei dem Beispiel?

00:44:00: Weil ich weiß es nicht!

00:44:01: War das hier eben ja auch so ähnlich wie du sagst in den Niederlanden sehr viel Push von der Bevölkerung oder ist da tatsächlich die Regulierung von oben herab gekommen dass der politische Wille da war der Handlungsbedarf von oben herab gefördert wurde?

00:44:20: Also, nach meinem Stand ging es nicht so stark von der Gesellschaft aus.

00:44:24: Beziehungsweise das Ausschlaggebende in Paris war die Hitze Primae und die Luftverschmutzung.

00:44:33: Also bei mir ist das LinkedIn-Feed voll davon mit der Entwicklung von der Pariser Innenstadt, mit der Hitze.

00:44:40: In den letzten fünfzehn Jahren gerade eben die Gallionsfigur, sage ich mal Annie Deigo, die ehemalige Bürgermeisterin von Paris, die das so stark vorangetrieben hat – ja, hatte einfach erkannt dass das Problem gerade auch der Hitzi Toten.

00:44:59: Ich weiß jetzt die Zahl nicht, aber es werden hunderte Tausende im Jahr gewesen sein.

00:45:03: Und die Luftverschmutzung in Paris ist einfach so ein Problem.

00:45:06: Nicht nur für die Bevölkerung, weil Paris natürlich auch eine Tourismus-Magnete ist und dass da einfach super viel Potenzial gibt... Die Lebensqualität der Menschen, nicht nur die dort tatsächlich leben sondern sich auch zeitweise aufhalten einfach so zu verändern.

00:45:28: Von Protesten, Demonstration etc.

00:45:31: habe ich persönlich nicht so viel mitbekommen.

00:45:34: Ich war aber auch nicht gedanklich von Anfang an bei diesem Bruch dabei.

00:45:39: Das heißt da war eben dieser politische Wille gerade von... der regionalen Regierung in Paris einfach da, die mit den Daten zur Hitze toten zu Verkehr Luftverschmutzung etc.

00:45:57: eben darauf gekommen sind.

00:45:58: okay wenn wir diesen Trend nicht weiter so wollen dass mehr Menschen sterben unsere Innenstadt immer heißer wird.

00:46:04: gerade Paris ist ja auch mit Versiegelungen und mit den Highways direkt an der Send die man von früher noch kennt die heute zum Glück Fußregelzonen sind.

00:46:12: Ja total ich war wie gesagt schockiert.

00:46:15: Ja, es ist wunderschön was sie da rausgemacht haben.

00:46:19: Und die haben auch einfach das Potenzial und die Notwendigkeit erkannt.

00:46:25: Das ist ja so ein bisschen anders als in den Niederlanden weil dann der Druck sage ich mal aus dem aus den Zahlen und Daten selbst kam und die politische Überzeugung von Annalgo, ihre Regierung sozusagen schon da war Die Bevölkerung aber auch jetzt ziemlich schnell, also in den letzten zehn Jahren gemerkt hat welche positiven Entwicklungen das Ganze mit sich bringt.

00:46:49: Was natürlich auch immer sehr wichtig ist dass nicht nur gesagt wird hier will verändern groß und ihr habt aber erst in fünfzig Jahren was davon sondern die haben es schnell umgesetzt.

00:46:58: Haben die Straßen gesperrt?

00:46:59: Die Leute konnten direkt wieder an der Send entlang laufen.

00:47:02: da gibt's heute Kultur feste Flohmärkte.

00:47:06: Was war jetzt nicht der Raum?

00:47:07: einfach viel kreativer.

00:47:11: Ich war gesellschaftlicher aufgenutzt und nicht nur als Verkehrsweg.

00:47:15: Ähnliches Beispiel ist vielleicht auch nur Barcelona, wo es ähnlich war dass die Verkehrswege einfach überhand genommen hatten und dann noch die Regierung erkannt hat okay wir müssen da was tun.

00:47:27: und mit diesem Superblock Modell also das heißt praktisch ein Superblock besteht aus neuen kleinen Blöcken und in diesen Superblock davon nur reinfahren wenn man Anwohner oder Lieferant ist.

00:47:40: Und ja, einfach zu sehen die verschiedenen Städte, ob es jetzt Paris, Barcelona oder Amsterdam ist haben aus verschiedenen Bewegungshittern gründen.

00:47:53: Wenn man das so sagen kann sich dann dazu gebracht zu sagen okay wir dem Trend den es gerade gibt, ob sie verkehrsdrucken sind, ob die Hitze in den Städten ist dass es so nicht weitergehen kann und sich eben dann dazu entschieden, okay, welche Maßnahmen können wir ergreifen im Verkehr?

00:48:11: Im Bekühlungs- bebauungs-, Stadtplanungs- allgemeinensektor.

00:48:15: Ja das Ganze zu liebenswerteren Räumen für die Menschen im Endeffekt entwickelt.

00:48:20: Ja ich finde's sehr spannend.

00:48:23: also mehrere Dinge.

00:48:25: Ich glaube wenn man... Es geht ein bisschen darauf zurück was ich vorhin gesagt habe.

00:48:28: Man kennt die Kosten des Nichtstuens finanziell darstellen, man kann die prognostizieren.

00:48:35: Und trotzdem hat man manchmal das Gefühl dass nichts passiert obwohl es ja schwarz auf weiß da liegt.

00:48:40: jetzt finde ich das ist nochmal ein sehr gutes beispiel wo man sagt okay es ist ja keine theorie mit irgendwie grafisch dargestellt wie eine in den stadt aussehen kann wenn sie grün und autofrei wäre sondern wir haben ja diese handfesten beispiele die du gerade so schön genannt hast und trotzdem sind dir jetzt noch nicht ganz über europa.

00:49:01: Kannst du dir erklären, wenn man... Also gibt es tatsächlich... Das ist jetzt auch wieder so.

00:49:07: ganz zu Beginn.

00:49:08: Hatte ich ja gefragt sind so Modelle in der Mobilitätswende sehr gut übertragbar zwischen Städten oder eben eher weniger?

00:49:16: Warum ist dann noch nicht jede Stadt in Europa ein Paris- oder Barcelona?

00:49:21: Was sind denn da die Schwierigkeiten?

00:49:25: Bei Barcelona ist das vor allem die Struktur der Stadt, die da sehr viel bei ... beigetragen hat.

00:49:32: Ich meine, im Gegensatz zu amerikanischen Städten ist bei uns ja gerade in dem älteren Stadtzentren nicht alles nach diesem Grid also im Schachbrettmuster angelegt.

00:49:43: In Barcelona teilweise schon, weswegen dieses Superblockmodell da so gut funktioniert?

00:49:49: Ja das ist eine gute Frage wieso noch nicht jede Stadt in Paris oder in Barcelona ist.

00:49:54: ich würde es mir auch sehr wünschen Wenn ich es jetzt aus meiner persönlichen Sicht sagen müsste, ist es eigentlich wieder viel mit der politischen Überzeugung zusammen.

00:50:07: Ich meine gerade hier in München haben wir jetzt seit diesem Jahr einen neuen grünen Oberbürgermeister und gefühlt sieht man direkt das sich was verändert.

00:50:18: die Stadt hat glaube an die zweihundert neue Bäume in der Innenstadt pflanzen lassen, beziehungsweise werden sie noch geklanzt.

00:50:28: Es werden verkehrsberuhigte Bereiche eingeführt um neue kleine Zentren zum Beispiel hier auch Hohenzinnermax-Vorstotz zu kreieren.

00:50:37: Der YPNV wird ausgebaut die U-Bahn werden verlängert es werden neue Trampingen gebaut was halt einfach alles sehr viel Zeit kostet.

00:50:46: im Paris waren Sie ja einfach ziemlich radikal was am Anfang Natürlich auch sehr den politischen Gegnern, sag ich mal in die Hände gespielt hat.

00:50:58: Gerade mit dem Thema ihr wollt mir das Auto verbieten?

00:51:01: Ich lasse mir doch nicht vorschreiben wie ich mich bewegen soll wovon man jetzt komischerweise gar nichts mehr hört sondern alle ist einfach oder sage ich mal die fünfhunderts Prozent der Pariserinnen und Pariser das einfach nur super finden wie sich die Stadt in den letzten Jahren entwickelt hat.

00:51:17: Und ja ... Die Städte sind Auch leider oft einfach Träge, was solche Entwicklungen angeht.

00:51:28: Es

00:51:29: sind auch Finanzierungen und Probleme auf Kommunalebene?

00:51:32: Ich habe tatsächlich nämlich letzte Woche in der Veranstaltung mit und für Kommunen moderiert.

00:51:37: Und da war das Bahnbrechen... Was heißt Bahnbrechend?

00:51:40: Das ist keine Neuigkeit für ihn irgendwie.

00:51:42: Aber ja alles hinkam an der Finanzierung und mangelte an der Finanzierung.

00:51:48: Ich finde es nämlich ganz spannend Was dort auch oft gesagt hat, es sollte eigentlich viel mehr Verantwortung bei den Kommunen liegen.

00:51:54: Weil die Kommunen anders als das beim Thema Autobahntempolimit, das ist ein... eine Autobahn ist bundesweit da sind wir dann auf der Bundesebene.

00:52:04: Die Kommunen sind ja wirklich die Ebene, die am nächsten am Bürger ist und die deswegen Ja auch am nächsten an dem Interesse des und der Bürgerinnen Der Städte selbst arbeiten.

00:52:17: Genau.

00:52:18: aber da war dann halt wirklich Finanzierung das größte Problem, weil so ein Mobilitätswende hast du auch gesagt kommt ja nicht ganz ohne Kosten.

00:52:27: Weißt Du wenn erfolgreiche Städte jetzt auch in Deutschland, wenn ihr jetzt zum Beispiel Projekte weiß es wieder nicht, weil ihr nach dem Pilotprojekten raus seid ob du da so viel drüber weist aber... werden solche Sachen dann oftmals tatsächlich von den Kommunen allein gestemmt.

00:52:43: Also ist das zum Beispiel auch so Mobilitätsprojekte, nachhaltige Mobilität nur in Kommunen möglich die finanziell haushaltstechnisch gut aufgestellt sind.

00:52:52: oder wird da dann oft mal vom Land und vom Bund mitfinanziert?

00:52:57: Dass das überhaupt möglich ist.

00:52:58: Weißt du wie es da so auf der Seite Geld aussieht?

00:53:02: Also ist natürlich absolut richtig dass die Kommunen da Engpässe haben.

00:53:07: Wie im Bund, wie bei den Ländern ist auch bei den Kommunen das Geld knapp.

00:53:12: Es ist natürlich eine Priorisierungsfrage was man mit dem Haushalt, den man hart umsetzen will.

00:53:20: und ja es So gerade bei den Zuständigkeiten, du hast es gesagt mit dem Beispiel Autobahn was beim Bund liegt aber zum Beispiel auch die Bundesstraßen die in die Städte rein führen sind dann teilweise im Aufgabengebiet des Landes wo sich dann die Stadt oder die Kommune wieder mit dem Land abstimmen muss.

00:53:38: Gerade jetzt beim Beispiel München, Grüner OB CSU in der Landesregierung zusammen mit den Freien Wählern.

00:53:47: da ist natürlich einfach der klassische Interessenkonflikt wo man dann die Kompromisse eingehen muss.

00:53:54: Das heißt, selbst wenn München sagt okay wir pürieren jetzt das Thema Mobilität und wollen da wirklich x Prozent von unserem Haushalt für verwenden, dann können sie es natürlich bei kleineren Straßen oder gerade im Stadtzentrum sehr gut selber umsetzen.

00:54:13: aber gerade beim Thema Mobilitätsmöglichkeit muss man auch das System als Gesamtes sehen.

00:54:18: Und wenn dann die Landesregierung sich quer stellt, dann macht es natürlich für die Stadt umso schwieriger, die Projekte umzusetzen selbst, wenn sie dafür das Budget bereitstellen würden.

00:54:30: Ja zum Thema Budget wir finanzieren im ganz kleinen Rahmen natürlich diese Pilotprojekte, um den Städten auch mal zu zeigen hey!

00:54:40: Das kann funktionieren um ihn sozusagen die erste Angst zu nehmen, mal mit Start-ups oder internationalen Filmen zusammenzuarbeiten.

00:54:51: Danach sind wir wie gesagt raus und unsere Fördermöglichkeiten sind jetzt sage ich auch im Millionenbereich, im einstelligen Millionenbereich pro Projekt wo es dann für eine richtige Implementierung zwei dreistellige Millionenbeiträge bräuchte, die aus dem kommunalen Haushalten kommen müssen eben aus dem berühmt Berichtigen Sondervermögen, die so schön auf der Bundesebene angekündigt bzw.

00:55:19: durchgesetzt wurden wo aber leider auch wieder im Mobilitätsbereich viel gekürzt wird.

00:55:23: also es ist wirklich eine Frage der Priorisierung welche Mittel natürlich vom Bund für die Instandhaltung beziehungsweise nachhaltige Entwicklung bereitgestellt werden.

00:55:38: Also es ist auf jeden Fall wie immer, wenn ich über das Thema Finanzierung spreche sehr komplex und sehr verstrickt.

00:55:46: Ich find's interessant dass ihr diese Pilotprojekte tatsächlich selbst mit finanziert.

00:55:54: Mich würde jetzt mal interessieren vielleicht gab´s das ja sogar schonmal.

00:55:57: Vielleicht stoße ich damit einen Interesse bei verschiedenen Kommunen an sich zu melden.

00:56:02: gibt es auch Kommunen die zum Beispiel sagen so hey wir tun uns zusammen Wir starten gemeinsam so ein Pilotprojekt mit euch und investieren aber dann gemeinsam in sage ich mal, dass man das auf drei Kommunen ausweite sagen wir mal im Düsseldorf, Bonn und Köln schließen sich zusammen und sagen wir wollen.

00:56:22: Ich weiß es nicht irgendwie autofreie Innenstädte sind sehr breit gefasstes Thema Und wenn da würde das dass wir einfachen, wenn sich Kommunen tatsächlich bei solchen Themen auch eher zusammenschließen würden.

00:56:34: Seht ihr das teilweise auch?

00:56:36: Dass die das tun.

00:56:37: also vielleicht ist das jetzt gerade auch gar keine neue Idee und es geschieht schon durchgehend.

00:56:41: Ja kommt natürlich immer ein bisschen auf den Bereich und die Städte-Kommun an aber grade zum Beispiel im Bereich wie du gesagt hast oder auch im Urport wo einfach viele Städten sehr nah beieinander liegen und die Mobilitätssysteme sich stark überschneiden, da ist es nur sinnvoll wenn sie sich zusammentun um wie gesagt das Mobilitäterskonzept einheitlich zu denken.

00:57:05: nicht dass eine Stadt sich komplett transformiert.

00:57:08: Und dann aber sobald man an die Stadtränze kommt ja die nachhaltige Mobilität sage ich mal oder die neuen Lösungen aufhören und man wieder ins Auto oder in diese Lok umsteigen muss.

00:57:23: Das macht absolut Sinn.

00:57:24: Es kann aber auch sinnvoll sein, wenn sich Städte kommunen zusammen tun die gar nicht so nah beieinander liegen einfach um zu schauen.

00:57:31: okay wir haben jetzt zum Beispiel gerade im Projekt einmal in Zürich in der Schweiz und einmal in Bofum in Deutschland Die schauen wie Lieferverkehr elektrifiziert und autonomisiert werden können einfach um zu sehen, wir haben verschiedene Städte, verschiedene Größen, verschiedene Ausgangssituationen.

00:57:49: und welche Anforderungen muss die Lösung am Ende erfüllen.

00:57:54: Dass sie eben übertragbar ist.

00:57:57: Und genau da arbeiten in den beiden Städten mit Startups bzw.

00:58:04: einem Startup mit einem großen Logistiker und der REWE-Gruppe zusammen und zu schauen wie müssen einerseits die Fahrzeuge aussehen, wie muss die Infrastruktur gestaltet sein?

00:58:18: Wie ist das Thema Sicherheit bei ungemannten elektrischen Fahrzeugen am Ende wenn sie durch die Zürcher in den Stadt fahren?

00:58:27: oder werden Sie in den Außenbereichen von Bochum unterwegs sind.

00:58:30: Was natürlich verschiedenste Anwendungsbereiche sind.

00:58:32: also einerseits Die regionale Zusammenarbeit Super wichtig.

00:58:38: Wie gefallen meint es hier mit Riesbaden und anderen Städten rundherum?

00:58:42: Das ist mir gerade in den Fallen, welche du dir noch gesagt

00:58:44: hattest... Ich habe mich Köln Düsseldorf und Bonn genannt!

00:58:47: Genau, Kölnn-Düsseldorff-Bonn Dortmund die ganze Ecke haben aber natürlich auch international zürich Bochum oder wenn ein Städte aus Spanien mit Italien oder Frankreich usw.

00:59:03: zusammenarbeiten ist das natürlich auch immer einen Mehrwert für das Projekt, gerade für die Skarnierbarkeit oder internationale Machbarkeit und Marktvalidierung im Endeffekt.

00:59:17: Ich würde noch einmal auf eine andere Dimension zu sprechen kommen von Mobilität.

00:59:25: Wir hatten jetzt nämlich in dem Podcast meine Leitfrage ist ein wenig nachhaltige und gerechte Zukunft für alle.

00:59:31: Nachhaltigkeit ist allgemein weit gefasst.

00:59:33: Das hat ja auch die soziale Dimension mit in sich drin, bei dem Thema Gerechtigkeit.

00:59:38: Wir hatten es eben thematisiert wie schaffen wir die Mobilität nachhaltiger zu machen?

00:59:44: und wie geht die Mobilitätsinstätten?

00:59:46: Auch mit Hitze und Folgen des Klimawandels um?

00:59:49: was gibt's denn für Fragen im Gerechtigkeitsbereich in der sozialen Frage beim Zugangsmobilität zum Beispiel in Städten?

00:59:57: Was habt ihr da schon feststellen können wo es da wirklich Verbesserungsbedarf gibt.

01:00:03: Ich glaube, ganz oft bei sozialen Dimensionen und Fragen ist man sich selbst wenn man nicht davon betroffen ist gar nicht deren Existenz bewusst.

01:00:13: also das habe ich jetzt gerade vielleicht ein bisschen kompliziert ausgedrückt aber ich glaube ganz oft wenn man selbst ja gar kein Problem mit der Mobilität hat ist einem nicht bewusst dass es Menschen gibt die es haben.

01:00:25: was gibt es da für Herausforderungen in Städten, an denen ihr zum Beispiel auch aktiv arbeitet?

01:00:33: Also ja du hast absolut recht die Verkehrssysteme.

01:00:38: In den andermeisten Städte sind sage ich mal auf dem Mann mittleren Alters der ein nine to five Job hat ausgelegt Sieht man gut, wie die Taktung bei IPNV ist vor sieben Uhr.

01:00:57: Ist es selbst in Großstädten manchmal schwierig nach zwanzig Uhr?

01:01:03: Gut an den Wochenenden jetzt mal ausgenommen.

01:01:05: aber das ist einfach die Auslastung, die ja da auch schon ganz deutlich zeigt okay darauf ist es einfach ausgelegt.

01:01:14: Man fährt morgens von zu Hause zur Arbeit und abends von der Arbeit wieder nach Hause.

01:01:21: Das ist auch einfach in der Hinsicht natürlich ein Problem, dass die Gesellschaft aus so viel mehr besteht als aus middle-aged white men, die einen nine to five Job haben.

01:01:34: und gerade wenn wir jetzt das ganze mal umdrehen zum Beispiel junge Mütter mit Kindern, die auch arbeiten ob jetzt Teilzeit oder Vollzeit sei jetzt mal vor dahin gestellt.

01:01:45: aber es ist halt nicht immer noch aufzudrücken, dass in Deutschland die Kehrarbeit von Frauen gemacht wird.

01:01:52: Ob es jetzt Kinder und andere Familienangehörige sind?

01:01:55: Und dann ist seit morgens okay, die Kinder in die Kita oder zum Kindergarten bringen vielleicht nach der Arbeit noch einkaufen gehen, dann zur Arbeit nach oder nach der arbeit zwischen der Arbeit vielleicht nochmal Termin haben und sobald ein zusätzlicher Step in diesen Mobilitäts ... System in diesen Weg mit dazu kommt, ist es oft schon gar nicht mehr so gut dafür geeignet.

01:02:20: Also das ist schon mal die eine Ungerechtigkeit oder Ungleichheit, die einfach aus dem schiere Existenz des Mobilitätssystems herausgeht.

01:02:29: und ja, dass ist einfach die schiere Bandbreite der Menschen, die eben gerade in Europa Nicht dieses morgens zwischen acht und zehn zu arbeiten, abends zwischen fünf und sieben wieder zurücknutzen ist so groß.

01:02:47: Also das geht in die Hundertte-Millionen-Bereiche natürlich, dass man sich da schon überlegt muss okay wie kann man das für alle zugänglich machen?

01:02:59: Und da haben wir tatsächlich im letzten Jahr einen Report rausgebracht, den Better Mobility Trend Report zusammen mit Poitent.

01:03:11: Wenn ich mich richtig in meine österreichische Mobilitätsagentur und das da zeigt sich auch einfach okay die Barrierefreiheit bei Bussen oder beziehungsweise beim gesamten ÖPDV ist einfach noch nicht so gegeben, dass alle gleichermaßen teilhaben können an diesem System.

01:03:32: Was auch wiederum viel dazu führt, das einfach viele, sag ich mal dieses Force Car Ownership, dann wird es also die Gezwungen sind, das Auto zu nutzen weil eben das System in der Stadt und im Ort, in dem sie wohnen, nicht darauf ausgelegt ist, zurücklegen können.

01:03:56: Das finde ich tatsächlich spannend, mir ist das ganz oft aufgefallen als ich in London gelebt habe und wirklich fast jede zweite Station mehr wahrscheinlich.

01:04:04: In der U-Bahn kommt immer die Durchsage so this station has no step free access also keine stufenfreien Zugang.

01:04:12: und dann ist natürlich die Frage die Personen die einen stufen freien Zugangen benötigen können da nur jede dritte Station aussteigen sind aber ja offensichtlich nicht gut zu Fuß oder vielleicht gar nicht zu Fuß unterwegs und müssen dann die drei Stationen aber zu Fuß zurück widerlegen, wo sie eigentlich hätten raus wollen.

01:04:33: Also es ist super absurd und das ist wieder so ein bisschen was ich von gesagt hatte wenn man selbst nicht betroffen ist glaube ich dieses große Problem dass diese Themen ganz oft gar nicht die Sichtbarkeit bekommen weil eben viele Menschen es gar nicht wahrnehmen weil sie selbst eben nicht betroffen sind.

01:04:50: Ich finde es auch sehr spannend, ich hatte gar nichts darüber nachgedacht über ja die verschiedenen Taktungen und Arbeitszeiten.

01:04:57: also ich habe wirklich als ich diese Frage mir auch selbst gestellt hatte und für den Podcast so ein bisschen überlegt hab was gibt's da denn für Aspekte?

01:05:03: Hatt' ich genau eben den barrierefreien Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.

01:05:08: Wir hatten in Tet lang tatsächlich eine recht lange Baustelle wo zwei Bushaltestellen einfach umgebaut wurden dass Sie auf der gleichen Höhe sind wie dem Bus.

01:05:17: Genau, aber darüber hab ich gar nicht nachgedacht.

01:05:18: Wie viele Menschen ja eigentlich?

01:05:19: Und das ist dann wieder so dieses ... soziale Ungleichheiten füttern sich auch gegenseitig.

01:05:24: sehr oft also Einkommensschwache Haushalte arbeiten oftmals in Jobs die da nachts stattfinden im Logistiklager oder als Putzkraft Die nachts arbeiten und die dann aber gleichzeitig auch von dieser Ungleichheit denn im sozialen Also in dieser sozialen Ungleichkeit im ÖPNV betroffen sind, die du gerade beschrieben hast.

01:05:43: also sehr spannend auch mal darüber zu sprechen, wie sich das dann wirklich durch alle Teile im Alltag ziehen kann.

01:05:52: Absolut und ich meine jetzt auch mal um noch auf das Thema ältere Menschen gerade in dem Bereich zu sprechen gekommen wir haben knapp hundert Millionen Menschen in der EU also ein knappes Viertel die fünfundsechzig oder älter sind was sich in den nächsten Jahren erstmal nach erhöhen wird vor allem in Deutschland wo du jetzt die Bushaltestellen angesprochen hast mit dem ebenen Einstieg, was ja eigentlich sollte man meinen in der Grundvoraussetzung ist.

01:06:23: Auch um Personen im Rollstuhl das Ganze gut zu ermöglichen und einfach die Einschränkungen so gering... wie möglich zu halten und die größtmögliche Bewegungsfreiheit den Leuten auch noch ohne externe Hilfe zu ermöglichen, dass sie sich nicht jedes Mal wenn Sie zum Ausmüssen Taxi rufen müssen.

01:06:46: Weil sie einerseits nur noch über eine App ein Ticket buchen können für den Bus obwohl sie nur das alte Nokia-Telefon haben.

01:06:55: dann sind die Abfallszeiten vielleicht irgendwann noch online einsehbar.

01:07:00: Die Schwelle zum Bus ist so hoch.

01:07:02: also es sind alles so Dinge Ja, die man eigentlich am besten schon gestern hätte mitdenken sollen und in das heutige System direkt integrieren.

01:07:13: Ich setz dir dann auch... Das ist eigentlich ganz spannend, weil vorhin zu einem Gang hat es dir ja auch gesagt als wir es davon hatten wie senkt man denn die...?

01:07:20: Wie macht man's flexibler?

01:07:24: Bekämpfen wir die Bequemlichkeit von den Menschen.

01:07:26: Da hast du ja so Beispiele genannt, digitalisieren alles mit einer App.

01:07:30: Wir benutzen fast alle unsere Smartphones.

01:07:32: Ihr seid ja auch ein Unternehmen oder eine Organisation, die genau an Innovationen und Startups, neuen Technologien und so arbeitet.

01:07:40: Habt ihr dann genau diese ... Gegensätzlichen Punkte auch auf dem Schirm?

01:07:45: arbeitet daran in Projekten.

01:07:47: Was machen wir dann mit den Leuten, die nicht mit unseren neuen innovativen Technologien mithalten können?

01:07:52: Was denkt ihr diese Alternativen, die du gerade ansprichst in euren Projekte auch mit?

01:07:57: Ja absolut also.

01:07:58: die neuen Technologin sind optimalerweise so ausgelegt dass sie alle Personengruppen ansprechen.

01:08:06: zum Beispiel haben Wir hatten ein Projekt in Norwegen wo es drin ging einen Schattelbus zum Flughafen zu automatisieren.

01:08:17: Das klingt natürlich erstmal einfach, okay der hat eine vorgeschriebene Strecke da muss nicht durch den stressigen Stadtverkehr.

01:08:25: also in der Hinsicht schon mal eine Herausforderung weniger.

01:08:28: aber was ist zb wenn irgendjemand ein Problem hat?

01:08:32: Da muss es dann entweder einen digitalen Assistent nehmen.

01:08:36: aber wir wissen alle mit so einer KI zu sprechen macht nicht so viel Spaß.

01:08:41: deswegen ist es dann wieder wichtig, wie interagieren die Personen mit dem Fahrzeug und andersherum bzw.

01:08:50: wann braucht's doch den menschlichen Kontakt um bestimmte Probleme zu lösen?

01:08:57: Also zum Beispiel ergänzende Anzeigen, die wirklich funktionieren und sagen hier das ist der nächste Alt, ich meine das gibt schon oft aber auch wenn... sich jemand unwohl oder bedrängt fühlt, was dann passiert.

01:09:15: Welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden können?

01:09:19: Also es ist schon so dass man nicht nur sagt okay wir haben jetzt das Problem von dem Fahrermangel in Bei bei Bussen beispielsweise und deswegen machen wir jetzt alle autonom sondern es wird dann schon weiter gedacht okay was passiert wenn kein fahrer mehr da ist?

01:09:35: wie können zum beispiel auch wieder das thema wie können gerade ältere menschen sich dann mit bargeld doch noch ein ticket kaufen?

01:09:42: wie einfach oder wie verständlich muss.

01:09:45: Dann der der automat oder die Ja, das System dahinter sein ist es vielleicht auch einfach ganz kostenlos was natürlich auch noch mal eine Überlegung wäre.

01:09:55: Es ist also schon so dass wir sagen wir decken diese Lösungen ganzheitlich und auch so dass sie in den nächsten zwanzig Jahren nicht nochmal komplett umgedacht werden müssen sondern dass sie Weiß man nie, was die Zukunft zu bringt.

01:10:12: Aber dass sie der Zukunft so gewappelt sind und auch so inklusiv sind... Ja das ist einfach eine Verbesserung für die ganze Gesellschaft ist und nicht eben nur für die Kommune, die dann weniger Ausgaben für ihre Fahrer hat oder für den White Middle Age Man jetzt bin ich wieder da, der morgens zehn Minuten weniger zur Arbeit braucht sondern genau viele Lösungen gehen an verschiedene Probleme gleichzeitig an.

01:10:41: Einmal das Automatisieren von den Busen, aber gleichzeitig auch die Inklusivität zu erhöhen mit absenkbaren Einstiegen und Kommunikationsmöglichkeiten im Bus etc.

01:10:57: Ich finde es auch ganz cool wie du gerade gesagt hast, man weiß nicht was dir Zukunft bringt, aber für die Zukunft mitzudenken soweit es geht.

01:11:08: Ich meine, das Argument was ich von gebracht habe oder du hattest auch gesagt die Investitionen heute sind trotzdem günstiger als es viel später zu tun.

01:11:18: Das muss ja irgendwie auch standhalten.

01:11:20: also es muss zukunftsfähig und fragfähig für eine lange Zeit sein damit dieser Fall eintritt man nicht eben in sechs Jahren sagt ups jetzt ist doch nicht mehr funktioniert's nicht mehr!

01:11:32: Ich fand das ganz schön wie du das gerade so anhand von den Fragen aufgegliedert hast, was es mit den alten Menschen die Bargeld bezahlen will.

01:11:39: Was ist mit den verschiedenen dem Ratten-Schwanz, der dann auch an solchen Projekten dranhängt?

01:11:46: Irgendwie klang das fast so ein bisschen spielerisch aus.

01:11:50: Lass uns weiter überlegen, was könnte eine negative Folge davon sein?

01:11:57: und ich würde damit vielleicht einmal auf eine abschließendere Frage hinleiten.

01:12:06: Jetzt bist du ja in dem Bereich tätig und beschäftigt sich sehr viel damit, kennt sehr viele verschiedene Projekte.

01:12:12: Und Innovationen und Ideen und was es gibt und hat wahrscheinlich ganz viele dieser Gedankenspiele wie das gerade schon selber durchgemacht.

01:12:22: Kannst du uns mal kurz erklären, wie denn für dich eine erfolgreiche Mobilitätswende aussehen würde?

01:12:29: Was wäre in fünfzehn bis zwanzig Jahren für dich würde sagst du so hey!

01:12:34: Das haben wir geschafft Super so.

01:12:37: Wir haben unseren Job

01:12:38: getan.".

01:12:39: Also ich bin ein leidenschaftlicher Fahrradfahrer, deswegen ist bei mir persönlich das Fahrrad hat ja sehr einen hohen Stellenwert.

01:12:51: aber was auch oft von der anderen Seite sozusagen kommt, dass die Personen in nachhaltiger Mobilität arbeiten, das Auto verbieten wollen.

01:13:02: Da muss ich auch ganz klar sagen, das Auto zu verbieten wäre sinnlos.

01:13:07: Einerseits weil wir natürlich schon eine riesige Infrastruktur haben die perfekt auf das Auto ausgelegt ist und gerade mit der Elektromobilität und im ländlichen Raum sich da einfach ja auch Möglichkeiten für die Zukunft bieten zum Beispiel mit autonomen Fahrzeugen wie sie jetzt in den USA sag ich mal, ersten Früchte zeigen oder auch in Deutschland jetzt zum Beispiel nicht das Jahr mit Waymo in München erste Versuche starten.

01:13:36: Das ist einfach ja nicht das eine oder das andere sondern der perfekte Mix.

01:13:42: dass man aber vor allem in den Innenstädten auf Emissionsarme und Platz weniger platzintensive Mobilitätsmuster wertlegt dass man sagt, wir priorisieren nicht nur wie bequem oder wie angenehm die Menschen von A nach B kommen und welche individuellen Präferenzen wir haben.

01:14:09: Sondern wir denken gesamtgesellschaftlich also welche... Lösungen sind für die Entwicklung der Gesellschaft allgemein am besten, ob es jetzt dann die Temperaturregelung in den Städten ist.

01:14:23: Ob's die Abgase sind?

01:14:25: Ob's der Platz ist?

01:14:26: Ob das die Inklusion ist?

01:14:29: Das sind alles Faktoren, die da mit rein spielen.

01:14:31: und ich bin der Meinung dass der ÖPNV wenn er genügend Finanzierung bekommt und weit genug ausgebaut wird eigentlich die beste und effizienteste Möglichkeit ist, sich vor allem in urbanen Räumen vorzubewegen.

01:14:47: Und dann ist es auch so dass die Bereitschaft dazu da sein muss zu sagen okay für den gesellschaftlichen im Endeffekt ja auch persönlichen Benefit von.

01:14:58: ich hab bin im Endefekt gesünder weil ich weniger Abgase einatme schwitzt im Sommer nicht so und die älteren Verwandten sterben im Sommer, nicht an Hitze-Tobes.

01:15:09: Und wenn wir das mal so drastisch zu formulieren ist man dann vielleicht auch bereit mit dem Fahrrad zur S-Bahn Station zu fahren und dann mit der S-bahn in die Stadt zu fahren.

01:15:18: Und gerade diese Multimodalität also zu sagen okay ich mach die First or the last mile mit einem eigenen Fahrrad oder Scherzguter oder wie auch Kimmer und steig dann auf den ÖPNV um und bin dann in der Stadt.

01:15:33: Das ist so das ideale Szenario, wo ich sage hier gerade für die urbanen Räume.

01:15:40: Ist es einfach das Mann plus Ultra?

01:15:42: Für die Ausflüge am Wochenende zum See oder in die Berge und gerade mit der Familie ist natürlich das Auto nach wie vor unschlagbar.

01:15:52: Ich glaube da kommen wir auch mit dem ÖPNV ja nur sehr schwierig dran.

01:15:58: aber eben gerade in den urbanen der Mix aus ÖPNV und aktiver Mobilität, also laufen Schlammadschrauben, ja, die Roluzien da auch rein.

01:16:11: Obwohl sie nicht so aktiv sind, genau zusammengefasst natürlich eine Reduzierung des Autoverkehrs, eine starke Steigerung der Investitionen in den ÖPNVA.

01:16:27: Aber auf die Aufklärung und dadurch die Bereitschaft der Gesellschaft zu sehen, okay kleine Veränderungen im Verhalten bewirken am Ende einen riesigen gesellschaftlichen Gewinn.

01:16:38: Und das richtig zu kommunizieren ist im Endeffekt glaube ich auch eine große Herausforderung, um eben diesen Modellshare Modelsbild also die Aufteilung der verschiedenen Verkehrsmittel im Endefekt zu erreichen.

01:16:54: Voll gut!

01:16:56: Stichwort Aufklärungs- Da geb ich dir jetzt gleich noch mal die Möglichkeit, den zuhören.

01:17:02: Ich mein erster Schritt, ihr habt euch den Podcast angehört!

01:17:04: Ich würde sagen das ist schonmal ein guter Anfang aber wenn...ich frag immer ganz gerne am Ende von dem Podcast so was können wir tun?

01:17:13: Was kann jede Person, die sich hier eine gute Stunde ihrer Zeit geopfert hat uns zuzuhören?

01:17:19: Was können sie tun?

01:17:20: Das ist natürlich in dem Thema sozusagen steig aufs Fahrrad um.

01:17:23: Aber ich möchte ein bisschen mehr.

01:17:27: Wie könnten sich zum Beispiel die Menschen mehr aufklären?

01:17:31: Was gibt es für Möglichkeiten auch herauszufinden, was vielleicht Alternativen sind.

01:17:36: Den wir nachgehen können?

01:17:37: wie können wir auch Zwecke unterstützen.

01:17:38: Wir können bei uns in der eigenen Kommune vielleicht auch Werten davon, dass in den Niederwandern kam das auch von der Gesellschaft heraus der Wandel.

01:17:46: Was können wir da tun... Das ist passiert!

01:17:49: Dass diese erfolgreiche Mobilitätswende, die du uns gerade beschrieben hast, eintritt.

01:17:55: Also ich finde es immer gut, mit den Menschen zu sprechen.

01:18:00: Die sage ich jetzt zwar nicht in dem eigenen direkten Dunstkreis sind sondern sich vor allem Perspektiven einzuholen die ja auch vielleicht andere Meinungen sind als man selber um einfach die Bedürfnisse selber mal im Blick zu haben und zu verstehen okay was brauchen auch andere?

01:18:18: Einfach wovon ich jetzt vielleicht erstmal nichts wusste auch einfach zu verstehen, okay?

01:18:27: Welche Veränderungen sind dann vielleicht auch einfach notwendig um alle in der Gesellschaft sozusagen zu berücksichtigen.

01:18:35: Sich zu informieren ist natürlich auch immer das A und U nicht nur mit anderen Leuten in der eigenen Kommune oder Gemeinde oder in der Stadt zu sprechen sondern auch ein bisschen über den Tellerrand zu schauen.

01:18:52: Wenn man mal zum Beispiel in Paris ist, was ist denn da anders als bei uns zu Hause?

01:18:57: und wie finde ich das dann persönlich?

01:19:00: Wie findest du es dass man auf der Straße wohl für Autos gefahren sind jetzt laufen und Fahrrad fahren kann obwohl ich vielleicht selber eigentlich auch gerne viel Auto fahren.

01:19:09: Was macht es mit einem wenn man Kinder auf der Strasse spielen sieht?

01:19:15: Jetzt mein drastisches Beispiel, die die kompletten Straßen mit Autos zugeparkt sind und nur als Verkehrsweg genutzt werden.

01:19:22: Also sich mal selber bewusst auf kurz Zeit zu nehmen und zu reflektieren was anders ist und was das mit einem selber macht und ja sich dann aber auch am Endeffekt zu engagieren oder zu sagen okay natürlich einerseits kann man selber viel machen wie du schon gesagt hast aus Fahrrad steigen statt morgens ins Auto Aber sich dann eben auch auf kommunaler, städtischer oder natürlich kannst du auch für Landes- oder Bundesgebnisse sein dafür einzusetzen zu sagen hey so wie es jetzt ist kanns aus verschiedensten Gründen nicht bleiben und ich meine es gibt genug Initiativen die sich ja in dem ganzen Bereich Da sage ich mal, nachhaltig dafür einsetzen.

01:20:02: Ob's jetzt der ADFC ist?

01:20:06: Also der allgemeine deutsche Fahrradklub die Agro-Verkehrswende ist sozusagen so ein Think Tank.

01:20:13: Sei es auch Fridays for Future.

01:20:15: Allgemein der Klimawandel, Mobilität, das hängt natürlich alles zusammen.

01:20:21: und da das eigene Bewusstsein zu schaffen sich selber vielleicht auch ein zwei Mal zu hinterfragen und dann aber auch daraus nicht nur im Kopf das für sich selber auszumachen, sondern dem nächsten Schritt auch aktiv zu werden.

01:20:35: Ob es jetzt durchs eigene Handeln individuellen Fall ist oder eben auf die bisschen größere gesellschaftliche Ebene zu gehen.

01:20:43: Das ist glaube ich der wichtigste Punkt dass wir nicht in theoretischen Stecken bleiben, sondern ins praktisch ins Umsetzen kommen.

01:20:49: Auch wenn's nur ein kleiner Schritt ist und man einmal läuft statt einem Auto zu fahren da, wenn das jeder macht dann sind wir in der Masse dem Ziel im Interfekt schon ein großes Stück näher.

01:21:01: Ja, perfekt!

01:21:02: Also ich finde da hat Gabriel euch allen auf jeden Fall viele Wege gegeben wie ihr von nun an das Thema Mobilität und nachhaltige zukunftsfähige Mobilität in eurem Alltag integrieren könnt und mitdenken könnt.

01:21:17: Ich ermutige jedem auch wirklich einmal falls ihr nicht erst letztens in Paris wart um nach Paris zu gehen Und euch das anzuschauen.

01:21:24: Wie gesagt mehr hattest du sehr viel gezeigt darüber, was möglich ist.

01:21:29: Weil ich hatte selbst in Paris mal für ein paar Monate gelebt vor knapp zehn Jahren und man denkt sich okay, zehn Jahre sind eine Zeit aber eigentlich ist es auch gar nicht so viel wenn man sich mal den Kontrast anschaut.

01:21:42: zu dem was da alles passiert ist bitte natürlich mit dem Zug hinfahren und nicht den Fliegen hier als Radotis oder nicht das Auto nehmen.

01:21:51: ja super vielen lieben Dank dafür für deine zeit.

01:21:56: Ich hoffe, dass alle die zugehört haben.

01:21:58: Auf jeden Fall was mitnehmen konnten und meldet euch gerne mit Feedback bei mir auch bei Gabriel.

01:22:02: ich mag hier sind LinkedIn in den Show Notes Dann könnt ihr ihn auf jeden fall kontaktieren auch das EIT Und dem Podcast den ich zu Anfangs erwähnt hatte Nims Rat Falls euch noch eingehend mehr interessiert wie das EI T denn funktioniert und was Wieder zusammenhang mit der europäischen Kommissionen und Universitäten und Startups ist weil es da ist ganz schön viel dahinter Bei dem was sie machen Und da könnt ihr auf jeden Fall gerne mal reinhören.

01:22:28: Danke dir, Gabriel!

01:22:29: Sehr gerne, danke Kiel.

01:22:34: Das war die Folge mit Gabriele knapp im Raum.

01:22:38: Ich hoffe sie hat euch gefallen.

01:22:39: ich war ehrlich gesagt vorher absolut keine Mobilitäts-Expertin.

01:22:44: Deshalb fand ich es aber, um so spannender festzustellen wie viel mehr Mobilität eigentlich bedeutet als einfach nur von A nach B zu kommen mit einem Verkehrsmittel.

01:22:55: Sondern dass das eigentlich ja wirklich überall in unserem Alltag stattfindet egal ob es auf dem Weg zum Einkaufen ist oder es um den Lieferverkehr geht oder um die Restaurants die Gehwege mit benutzen möchten um ihre Außensitzmöglichkeiten zu erweitern.

01:23:14: Wieder einmal fand ich es wirklich erstaunlich zu hören, wie viele Lösungsansätze es eigentlich schon gibt.

01:23:19: Auch wenn es bei der Umsetzung immer noch harpert – trotzdem bin ich sehr motivierend zu sehen und zu hören das ein Wandel wie in Städten, wie Paris oder Barcelona möglich ist Und dass Forschung und Innovation im Bereich Mobilität so breit gefächert unterwegs sind.

01:23:37: Und vor allem auch, dass bei den Lösungs- ansätzen alle Menschen mitgedacht werden.

01:23:42: Ich hoffe, es hat euch auch ein bisschen zum Nachdenken angestoßen.

01:23:46: Ich bedanke mich auf jeden Fall dafür, dass ihr die letzten knapp anderthalb Stunden mit uns verbracht habt.

01:23:53: Lasst mir gerne Feedback da und hoffentlich bis zur nächsten Folge im Raum!

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